Der Sommer läutet bereits das Finale ein und gefühlt ist die halbe Welt noch im Urlaub. Kennt Ihr dieses Gefühl, bevor es in ein paar freie Tage geht? Die Vorfreude und oft auch ein wenig Aufgeregtheit mischt sich bisweilen mit dem vagen Gefühl, jobmäßig doch noch etwas vergessen zu haben.
Wie machen das eigentlich unsere Kolleg:innen so, dass sie beruhigt in den Urlaub fahren können? Was muss unbedingt noch vor dem “Tschüss, dann bis in zwei Wochen…” erledigt sein?
Also Dr. Linda Glawe: Was ist Dir am letzten Arbeitstag besonders wichtig?
“Vor freien Tagen und Urlauben räum ich gern auf – meinen Schreibtisch (inklusive Schubladen), vor allem aber virtuell meinen Desktop, damit ich nach den freien Tagen wieder gut sortiert starten kann.”
Unser Kollege Clemens Bauer hat für seine Kunden eine neue Art der Urlaubsübergabe entwickelt: Ein eigenes GPT, das nicht nur die offenen Aufgaben und ihren Status dokumentiert, sondern auch Rückfragen von Kolleg:innen beantworten kann.
Wo finde ich die letzte Version der Präsentation? Wie ist der aktuelle Stand beim Projekt XY? Wer ist Ansprechpartner:in für Z? – All das lässt sich damit direkt klären.
Noch besser: Ist das GPT einmal aufgesetzt, kann man es immer wieder nutzen – und Aufgaben lassen sich direkt aus dem Projektmanagement-Tool überführen. So wird die Übergabe noch einfacher und nachhaltiger.
So bleibt die Kommunikation im Fluss, das Team spart Zeit – und die Urlaubenden können wirklich abschalten.
Und was macht eigentlich unser Kollege André Schmidt, so fünf Minuten bevor er in den Urlaub fährt?
“Böse Zungen behaupten, ich hätte den Pfand-Gegenwert eines Kleinwagens in meiner Schublade liegen. Aber eben immer nur bis zum Urlaub. Pflichtprogramm: Bevor es in ein paar freie Tage geht, wird ausgemistet: Die Schublade wird leergeräumt, die alten Zeitschriften auf dem Schreibtisch wandern ins Altpapier, die Kaffeetassen in den Geschirrspüler. Clean Desk. Quasi. Ich befürchte: Schon vier Tage nach der Wiederkehr sieht es schon wieder genauso aus. Aber bis dahin: Ein besenreines Gewissen.”